Das Jahr 2020 stellt uns vor große und neue Herausforderungen, die offensichtlich einen großen Paradigmenwechsel einleiten. Wir können mit unserem Know-How in vielen Bereichen unterstützen und den notwendigen Wandel begleiten. Bereits seit 2019 informieren wir unter #breakthroughthursday über Modelle und Herangehensweisen zum Thema Nachhaltigkeit auf unseren social media Kanälen. Nun liefern wir auch wöchentliche Anregungen für die neue Ära, die sich immer deutlicher abzeichnet: das Zeitalter der Nachhaltigkeit! Gedanken dazu haben wir ebenfalls bereitgestellt, ebenso wie unsere Blogbeiträge, die bei unserem Zertifizierungspartner Quality Austria erscheinen. Zuletzt sind auch einige Zeitungsartikel zu eccos22 nachzulesen.

Wir freuen uns, wenn Sie hilfreiche Anregungen finden und sind für persönlichen Austausch sehr gerne für Sie da. Happy Reading!

Verschwendung – auf die Perspektive kommt es an!

Das Vermeiden operativer Verschwendung ist notwendig – greift allein allerdings deutlich zu kurz. Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, einem Mitarbeiter in einer Produktionslinie zu erläutern, was es bedeutet, dass ich mich seit 20 Jahren mit nachhaltiger Entwicklung von Organisationen bzw. mit nachhaltiger Unternehmensführung beschäftige. Seine Zusammenfassung war: „Ah, Sie beschäftigen sich mit Verschwendungen und Verlusten!“ Und ja, das ist bei uns das tägliche Thema. Weiterlesen…

Nachrichten aus der Welt der Kreislaufwirtschaft – WCEF online

Die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für eine nachhaltige Zukunft ist unbestritten. Sie ist die Basis des EU Green Deal und steht weltweit im Fokus. Im September fand erstmals eine Veranstaltung des World Circular Economy Forum online statt. Weiterlesen…

„Kunststoff, wie gehen wir zukunftsfähig damit um?“

Kürzlich hat unsere Kollegin Ursula Oberhollenzer in ihrer Rolle als Vizepräsidentin des Österreichischen Gewerbevereins wieder ein spannendes Podium moderiert zum Thema Kunststoff.  Weiterlesen…

Organisationsentwicklung & Nachhaltigkeit

Was muss das Management über Nachhaltigkeit in seiner Funktion für die Organisationsentwicklung alles wissen? Ich werfe einen kurzen pragmatischen Blick auf die Dinge und rate Ihnen: Nützen Sie das Wissen als Produktionsfaktor! Weiterlesen…

Hans Rosling und die Zahlen

Unser Weltbild beruht zu einem großen Teil auf Zahlen, Fakten und Daten, die wir über unterschiedliche Kanäle erhalten. Die Basis lernen wir in der Schulzeit, danach folgen Berufsausbildungen, Arbeitsumgebung, Medien und Bücher. Die Relevanz und Aktualität des Datenmaterials können wir nicht immer überprüfen. Weiterlesen…

Nachhaltigkeitsberichte – „Tue Gutes und rede darüber!“

Nachhaltigkeitsberichterstattung ist im Unternehmensalltag angekommen und in vielen Unternehmen bereits jährliche Routine. Doch die Qualität der Berichte schwankt enorm und manchmal bleibt eher ein Eindruck von Greenwashing zurück anstatt ernsthafter Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auf Umwelt und Gesellschaft. Zusätzlich sollte der Nachhaltigkeitsbericht dazu dienen, Unternehmen auf dem Weg zu nachhaltiger Entwicklung zu begleiten und kann so seine Mehrfachfunktion gut entfalten. Was muss also beachtet werden? Weiterlesen…

Stark durch die Krise mit Business Continuity Management

Diese Woche hat sich unser Kollegen der Quality Austria, Eckehard Bauer, MSc, (Prokurist Business Development für Risiko-und Sicherheitsmanagement, Business Continuity, Transport) eines für die aktuelle Zeit sehr wichtigen Themas angenommen – Business Continuity Management. Weiterlesen…

Green Swans von John Elkington – eine Buchempfehlung

„If our unsustainability hasn’t profoundly shocked you, then you haven’t fully understood it yet.” Mit diesem Originalzitat möchten wir Sie gerne heute auf Prof. John Elkington aufmerksam machen, dessen Project Breakthrough uns zu unseren wöchentlichen Newslettern #breakthroughthursday by eccos22 inspiriert hat. John Elkington gehört zu den Pionieren der weltweiten Nachhaltigkeits-bewegung. Weiterlesen…

Was verbindet alle SDGs?

Heute ist unser #breakthroughthursday by eccos22 ein Hinweis auf das Thema, das alle SDGs (UN Sustainable Development Goals) miteinander verbindet. Und das in Form eines Videos von rund 12 Minuten. Video…

Kreislaufwirtschaft, die Basis des EU Green Deal

Wir haben bereits in einem früheren #breakthroughthursday im Mai die wichtigsten Themen des EU Green Deal in aller Kürze vorgestellt. Im ersten Halbjahr 2020 wurden seitens der EU Kommission zahlreiche Dokumente veröffentlicht, die die Details der Überlegungen beinhalten. Am 11. März 2020 erschien die Mitteilung der Kommission mit den Titel „Ein neuer Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft, für ein saubereres und wettbewerbsfähigeres Europa“. Nachstehend die EU-Pläne im Überblick, denn diese sind die Basis unserer zukünftigen Wirtschaft und betreffen daher alle Unternehmen in den Mitgliedsstaaten. Weiterlesen…

Abfallmanagement mit 3 R: “reduce, reuse, recycle” und mehr…

Die Menschheit verbraucht wesentlich mehr Ressourcen, als ihr zur Verfügung stehen. Laut Global Footprint Network verbrauchte sie 1,75 Erden im Jahr 2019. Der Earth Overshoot Day wandert immer weiter nach vorne und lag im letzten Jahr am 29. Juli. Dank Corona kam er 2020 erst am 22. August zu liegen. Zu den größten Verbrauchern gehören u.a. die USA und Kanada, aber auch Luxemburg, dessen Overshoot Day 2020 schon im Februar war. Weiterlesen…

Gedanken zu unserer Zukunftsfähigkeit

Während meines Urlaubs habe ich mir die Zeit genommen, den „Klima-Appel des Dalai Lama an die Welt“ zu lesen. Ich fand diese Lektüre sehr inspirierend, wenn auch manche Informationen erschreckend sind. Der Dalai Lama berichtet darin u.a., dass das Hochland von Tibet das größte Wasserreservoir der Welt ist, wo die zehn größten Flüsse Asiens, u.a. Ganges, Brahmabutra, Indus, Yangtsee und Mekong entspringen. An den Ufern dieser Flüsse lebt ein Fünftel der Weltbevölkerung. Wenn Tibet’s Gletscher verschwinden, wird Wasser in diesem Teil der Welt der Hauptanlass für Konflikte werden. Weiterlesen…

Nachhaltigkeit in Unternehmen – was bringt‘s?

Nachhaltigkeit ist aus dem unternehmerischen Alltag kaum mehr wegzudenken, spätestens seit Greta Thunberg Klimarettung einfordert, die EU den Green Deal ausgerufen hat und die Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft nur annähernd abschätzbar sind. Sogar Zukunftsforscher prognostizieren eine nachhaltige Zukunft, denn eine andere wird es für die Menschheit auf diesem Planeten nicht geben. Unternehmen sind ständig gefordert den Spagat zwischen den Erwartungen seitens der InvestorInnen, den Anforderungen der Mitarbeitenden sowie KundInnen, den Vorgaben der Politik und den Grenzen ihrer Geschäftsmodelle zu schaffen. Je nach Kerngeschäft sind diese sehr unterschiedlich und alle Bälle in der Luft zu halten wird täglich schwieriger. Warum sollen sich ManagerInnen also auch noch mit der Nachhaltigkeit befassen, die teilweise nicht einmal messbar erscheint? Weiterlesen…

Wir brauchen mehr als technische Lösungen!

Kürzlich habe ich wieder einmal von meinem Kollegen Axel Dick, dem absoluten Experten in Sachen Kreislaufwirtschaft bei der Quality Austria, eine Info erhalten zum Thema „Wir brauchen mehr als technische Lösungen“. Auch der ORF publizierte in der Science-Rubrik Studienergebnisse unter der Headline: „Technik wird Klimakrise nicht lösen“. Offenbar gibt es also immer noch Zweifel daran, dass Unternehmen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Nutzen liefern sollten. Deshalb möchte ich Sie gerne zum Nachdenken animieren.Weiterlesen…

Nachhaltige Unternehmen brauchen wissbegierige Menschen!

Wir haben in unserem #breakthroughthursday am 21. Mai 2020 das Thema Lernen erstmals behandelt. Bereits 1990 zitierte Peter Senge in seinem Buch „Die 5. Disziplin“ Arie de Geus, Planungsleiter bei Royal Dutch Shell: „Die Fähigkeit, schneller zu lernen als die Konkurrenz, ist vielleicht der einzig wirklich dauerhafte Wettbewerbsvorteil.“ Weiterlesen…

Nachhaltigkeit & IMS (Integriertes Management System)

Jedes Unternehmen, jede Organisation, verfügt über eine individuelle Systematik, die relevante Mechanismen, Funktionen und Wirkweisen des Unternehmens regelt und abbildet. Dieses Managementsystem ist meist nach ganz bestimmten thematischen Zugängen aufgebaut, die die wesentlichen Inhalte der Auftragserfüllung und des Ressourceneinsatzes abbildet. Viele Unternehmen verfügen auch über Teilführungssysteme, wie z.B. Qualitäts-, Umwelt-, Corporate Social Responsibility (CSR) bzw. Nachhaltigkeit, Risiko- oder Energiemanagement. Weiterlesen…

Unternehmensqualität und Excellence in Zeiten der Krise

Einen Schlüsselsatz aus einem elf Jahre alten Aufsatz zu Management von Ian Davis (McKinsey) anlässlich der globalen Finanzkrise 2009, könnte man genau gleich jetzt in der Corona-Krise formulieren: Weiterlesen…

„Wie gestalten wir unsere nachhaltige Zukunft?“

Zur Abwechslung gibt es heute einmal nicht etwas zum Lesen, sondern zum Nachhören. Ursula Oberhollenzer leitet ehrenamtlich das Referat Nachhaltigkeit  im Österreichischen Gewerbeverein und hat im Zuge dessen eine Video-Diskussion mit Helga Kromp-Kolb, Klimaexpertin und Reinhard Backhausen, Experte für Kreislaufwirtschaft, zum Thema „Wie gestalten wir unsere nachhaltige Zukunft?“ geführt. Letzte Woche live auf Okto-TV und jetzt auch auf dem youtube-Kanal des ÖGV. Interessante Inputs, leicht erklärte Lösungsmöglichkeiten, beide Themenbereiche kompakt in knapp 90 Minuten erläutert. Viel Spaß beim Zuschauen! Hier geht es zum Video…

Was brauchen ManagerInnen für nachhaltige Unternehmenssteuerung?

2018 habe ich an der ersten Zukunftsreise nach London zum Thema Corporate Social Responsibility teilgenommen. David Grayson, emeritierter Professor der Cranfield School of Management, hat uns damals bei einem gemeinsamen Mittagessen von seinem zukünftigen Buch mit dem Titel „All In“ erzählt und die Frage gestellt, ob wir in unserem jeweiligen Unternehmen noch an CSR-Projekten arbeiten oder bereits „CSR All In“ betreiben würden. Weiterlesen…

Der EU Green Deal – wie wird Europa bis 2050 klimaneutral?

Im Dezember 2019 wurde er erstmals vorgestellt, inzwischen nimmt er immer mehr Gestalt an: der Green Deal von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Das Ziel dieses ehrgeizigen Zukunftsszenarios ist ein klimaneutrales Europa bis zum Jahr 2050. Ähnlich wie bei den 17 SDGs (UN Sustainable Development Goals) gibt es auch in diesem Plan Überschneidungen und Wechselwirkungen, die zu berücksichtigen sind. Die 17 SDGs sollen mit dem Green Deal ebenfalls unterstützt werden, denn sie bilden den globalen Fahrplan in eine nachhaltige Zukunft für alle. Weiterlesen…

Lernen: die wichtigste Fähigkeit, um Zukunft zu gestalten.

Lang, lang ist es her, seit ich mein Studium abgeschlossen habe. Anno 1996 war ich so wie heute mit den Themen Qualität, Organisationsentwicklung und Nachhaltigkeit beschäftigt. Vor kurzem bin ich auf eine Arbeit gestoßen, die ich seinerzeit verfasst habe. Man kann es kaum glauben, aber manche Themen beschäftigen einen ein ganzes Leben. Weiterlesen…

Die 17 SDGs – was bedeuten sie für Unternehmen?

2015 haben alle 193 Mitglieder der Vereinten Nationen die 17 SDGs (Sustainable Development Goals) unterschrieben und damit einem Plan für eine nachhaltige Zukunft für alle zugestimmt. Die 17 Ziele werden auch Agenda 2030 genannt, weil sie bis 2030 erreicht werden sollen. Sie sind ehrgeizig und stellen den Handlungsrahmen für die Politik dar, jährlich berichten Regierungsdelegationen vor dem High Level Political Forum der UN über die Fortschritte. Die 17 Ziele sind in 169 Unterzielen weiter präzisiert, um diese noch deutlicher und verständlicher zu machen. Fest steht in jedem Fall: die Umsetzung kann nur gelingen, wenn Wirtschaft und Gesellschaft die SDGs ebenfalls unterstützen und sich einbringen. Weiterlesen…

Kapital und Nachhaltigkeit – was bedeutet das für Wirtschaft und Unternehmen?

Das breite Konzept der Nachhaltigkeit basiert auf einem Modell, wonach Unternehmen nachhaltig agieren, wenn sie die Verantwortung für die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft wahrnehmen. Nachhaltigkeit hat im Finanzbereich spezifische Auswirkungen, denn Finanzmittel machen Unternehmertum erst möglich. Weiterlesen…

Umweltkommunikation – Pflicht, Mühsal oder Chance?

Wie grenzt sich glaubwürdige Umweltkommunikation von Greenwashing ab?

Autor: Axel Dick, Quality Austria

Klären wir gleich zu Beginn den Begriff Greenwashing, denn Papier ist oft geduldig und bilderreiche, bunte, ungeprüfte Berichte von Konzernen werden immer wieder kritisiert. Greenwashing kaschiert z.B. versteckte Zielkonflikte, ist gekennzeichnet durch fehlende Nachweise oder Daten, die sich nicht wirklich auf Messungen und Berechnungen zurückführen lassen. Greenwashing besteht z.B. auch in der Verwendung von falschen Labels, die von unseriösen Instituten oder selbst erfunden wurden und praktisch keinen Aussagewert haben.Weiterlesen…

Ein Blick in die Zukunft

In Anbetracht der aktuellen Situation und der damit verbundenen Unsicherheiten kann es hilfreich sein, sich mit Zukunftsforschung auseinanderzusetzen.

Das deutsche „zukunftInstitut“ hat im März 2020 in seinem White Paper „Der Corona-Effekt“ vier Zukunftsszenarien vorgestellt. Diese beschreiben, wie die Zukunft nach der Pandemie mittelfristig aussehen könnte und werden in den kommenden Wochen weiter beobachtet, um evtl. neue Erkenntnisse zu kommunizieren. Wie werden sich die Maßnahmen und Entwicklungen in und aus dieser Krise auswirken – und zwar auf Kulturtechniken, Konsumverhalten, Wertesysteme und das kollektive Mindest? Weiterlesen…

Kohärenz und „lazy eight“: wie bewältigen wir Krisen?

In meiner Systemik-Ausbildung am isb Wiesloch vor über 20 Jahren haben wir uns mit einigen Möglichkeiten der Krisenbewältigung auseinander gesetzt, die immer noch aktuell sind – heute vielleicht mehr denn je. Möglicherweise ist für die breite Umsetzung von Nachhaltigkeit sogar eine Krise wie die derzeitige notwendig, denn Wachstum und Entwicklung scheinen vor allem mit bzw. nach Krisen besonders gut in Umsetzung zu kommen. Weiterlesen…

Was verbindet alle SDGs?

Heute ist unser #breakthroughthursday by eccos22 ein Hinweis auf das Thema, das alle SDGs (UN Sustainable Development Goals) miteinander verbindet. Und das in Form eines Videos von rund 12 Minuten. Video…

Kreislaufwirtschaft, die Basis des EU Green Deal

Wir haben bereits in einem früheren #breakthroughthursday im Mai die wichtigsten Themen des EU Green Deal in aller Kürze vorgestellt. Im ersten Halbjahr 2020 wurden seitens der EU Kommission zahlreiche Dokumente veröffentlicht, die die Details der Überlegungen beinhalten. Am 11. März 2020 erschien die Mitteilung der Kommission mit den Titel „Ein neuer Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft, für ein saubereres und wettbewerbsfähigeres Europa“. Nachstehend die EU-Pläne im Überblick, denn diese sind die Basis unserer zukünftigen Wirtschaft und betreffen daher alle Unternehmen in den Mitgliedsstaaten. Weiterlesen…

Abfallmanagement mit 3 R: “reduce, reuse, recycle” und mehr…

Die Menschheit verbraucht wesentlich mehr Ressourcen, als ihr zur Verfügung stehen. Laut Global Footprint Network verbrauchte sie 1,75 Erden im Jahr 2019. Der Earth Overshoot Day wandert immer weiter nach vorne und lag im letzten Jahr am 29. Juli. Dank Corona kam er 2020 erst am 22. August zu liegen. Zu den größten Verbrauchern gehören u.a. die USA und Kanada, aber auch Luxemburg, dessen Overshoot Day 2020 schon im Februar war. Weiterlesen…

Gedanken zu unserer Zukunftsfähigkeit

Während meines Urlaubs habe ich mir die Zeit genommen, den „Klima-Appel des Dalai Lama an die Welt“ zu lesen. Ich fand diese Lektüre sehr inspirierend, wenn auch manche Informationen erschreckend sind. Der Dalai Lama berichtet darin u.a., dass das Hochland von Tibet das größte Wasserreservoir der Welt ist, wo die zehn größten Flüsse Asiens, u.a. Ganges, Brahmabutra, Indus, Yangtsee und Mekong entspringen. An den Ufern dieser Flüsse lebt ein Fünftel der Weltbevölkerung. Wenn Tibet’s Gletscher verschwinden, wird Wasser in diesem Teil der Welt der Hauptanlass für Konflikte werden. Weiterlesen…

Nachhaltigkeit in Unternehmen – was bringt‘s?

Nachhaltigkeit ist aus dem unternehmerischen Alltag kaum mehr wegzudenken, spätestens seit Greta Thunberg Klimarettung einfordert, die EU den Green Deal ausgerufen hat und die Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft nur annähernd abschätzbar sind. Sogar Zukunftsforscher prognostizieren eine nachhaltige Zukunft, denn eine andere wird es für die Menschheit auf diesem Planeten nicht geben. Unternehmen sind ständig gefordert den Spagat zwischen den Erwartungen seitens der InvestorInnen, den Anforderungen der Mitarbeitenden sowie KundInnen, den Vorgaben der Politik und den Grenzen ihrer Geschäftsmodelle zu schaffen. Je nach Kerngeschäft sind diese sehr unterschiedlich und alle Bälle in der Luft zu halten wird täglich schwieriger. Warum sollen sich ManagerInnen also auch noch mit der Nachhaltigkeit befassen, die teilweise nicht einmal messbar erscheint? Weiterlesen…

Wir brauchen mehr als technische Lösungen!

Kürzlich habe ich wieder einmal von meinem Kollegen Axel Dick, dem absoluten Experten in Sachen Kreislaufwirtschaft bei der Quality Austria, eine Info erhalten zum Thema „Wir brauchen mehr als technische Lösungen“. Auch der ORF publizierte in der Science-Rubrik Studienergebnisse unter der Headline: „Technik wird Klimakrise nicht lösen“. Offenbar gibt es also immer noch Zweifel daran, dass Unternehmen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Nutzen liefern sollten. Deshalb möchte ich Sie gerne zum Nachdenken animieren.Weiterlesen…

Nachhaltige Unternehmen brauchen wissbegierige Menschen!

Wir haben in unserem #breakthroughthursday am 21. Mai 2020 das Thema Lernen erstmals behandelt. Bereits 1990 zitierte Peter Senge in seinem Buch „Die 5. Disziplin“ Arie de Geus, Planungsleiter bei Royal Dutch Shell: „Die Fähigkeit, schneller zu lernen als die Konkurrenz, ist vielleicht der einzig wirklich dauerhafte Wettbewerbsvorteil.“ Weiterlesen…

Nachhaltigkeit & IMS (Integriertes Management System)

Jedes Unternehmen, jede Organisation, verfügt über eine individuelle Systematik, die relevante Mechanismen, Funktionen und Wirkweisen des Unternehmens regelt und abbildet. Dieses Managementsystem ist meist nach ganz bestimmten thematischen Zugängen aufgebaut, die die wesentlichen Inhalte der Auftragserfüllung und des Ressourceneinsatzes abbildet. Viele Unternehmen verfügen auch über Teilführungssysteme, wie z.B. Qualitäts-, Umwelt-, Corporate Social Responsibility (CSR) bzw. Nachhaltigkeit, Risiko- oder Energiemanagement. Weiterlesen…

Unternehmensqualität und Excellence in Zeiten der Krise

Einen Schlüsselsatz aus einem elf Jahre alten Aufsatz zu Management von Ian Davis (McKinsey) anlässlich der globalen Finanzkrise 2009, könnte man genau gleich jetzt in der Corona-Krise formulieren: Weiterlesen…

„Wie gestalten wir unsere nachhaltige Zukunft?“

Zur Abwechslung gibt es heute einmal nicht etwas zum Lesen, sondern zum Nachhören. Ursula Oberhollenzer leitet ehrenamtlich das Referat Nachhaltigkeit  im Österreichischen Gewerbeverein und hat im Zuge dessen eine Video-Diskussion mit Helga Kromp-Kolb, Klimaexpertin und Reinhard Backhausen, Experte für Kreislaufwirtschaft, zum Thema „Wie gestalten wir unsere nachhaltige Zukunft?“ geführt. Letzte Woche live auf Okto-TV und jetzt auch auf dem youtube-Kanal des ÖGV. Interessante Inputs, leicht erklärte Lösungsmöglichkeiten, beide Themenbereiche kompakt in knapp 90 Minuten erläutert. Viel Spaß beim Zuschauen! Hier geht es zum Video…

Was brauchen ManagerInnen für nachhaltige Unternehmenssteuerung?

2018 habe ich an der ersten Zukunftsreise nach London zum Thema Corporate Social Responsibility teilgenommen. David Grayson, emeritierter Professor der Cranfield School of Management, hat uns damals bei einem gemeinsamen Mittagessen von seinem zukünftigen Buch mit dem Titel „All In“ erzählt und die Frage gestellt, ob wir in unserem jeweiligen Unternehmen noch an CSR-Projekten arbeiten oder bereits „CSR All In“ betreiben würden. Weiterlesen…

Der EU Green Deal – wie wird Europa bis 2050 klimaneutral?

Im Dezember 2019 wurde er erstmals vorgestellt, inzwischen nimmt er immer mehr Gestalt an: der Green Deal von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Das Ziel dieses ehrgeizigen Zukunftsszenarios ist ein klimaneutrales Europa bis zum Jahr 2050. Ähnlich wie bei den 17 SDGs (UN Sustainable Development Goals) gibt es auch in diesem Plan Überschneidungen und Wechselwirkungen, die zu berücksichtigen sind. Die 17 SDGs sollen mit dem Green Deal ebenfalls unterstützt werden, denn sie bilden den globalen Fahrplan in eine nachhaltige Zukunft für alle. Weiterlesen…

Lernen: die wichtigste Fähigkeit, um Zukunft zu gestalten.

Lang, lang ist es her, seit ich mein Studium abgeschlossen habe. Anno 1996 war ich so wie heute mit den Themen Qualität, Organisationsentwicklung und Nachhaltigkeit beschäftigt. Vor kurzem bin ich auf eine Arbeit gestoßen, die ich seinerzeit verfasst habe. Man kann es kaum glauben, aber manche Themen beschäftigen einen ein ganzes Leben. Weiterlesen…

Die 17 SDGs – was bedeuten sie für Unternehmen?

2015 haben alle 193 Mitglieder der Vereinten Nationen die 17 SDGs (Sustainable Development Goals) unterschrieben und damit einem Plan für eine nachhaltige Zukunft für alle zugestimmt. Die 17 Ziele werden auch Agenda 2030 genannt, weil sie bis 2030 erreicht werden sollen. Sie sind ehrgeizig und stellen den Handlungsrahmen für die Politik dar, jährlich berichten Regierungsdelegationen vor dem High Level Political Forum der UN über die Fortschritte. Die 17 Ziele sind in 169 Unterzielen weiter präzisiert, um diese noch deutlicher und verständlicher zu machen. Fest steht in jedem Fall: die Umsetzung kann nur gelingen, wenn Wirtschaft und Gesellschaft die SDGs ebenfalls unterstützen und sich einbringen. Weiterlesen…

Kapital und Nachhaltigkeit – was bedeutet das für Wirtschaft und Unternehmen?

Das breite Konzept der Nachhaltigkeit basiert auf einem Modell, wonach Unternehmen nachhaltig agieren, wenn sie die Verantwortung für die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft wahrnehmen. Nachhaltigkeit hat im Finanzbereich spezifische Auswirkungen, denn Finanzmittel machen Unternehmertum erst möglich. Weiterlesen…

Umweltkommunikation – Pflicht, Mühsal oder Chance?

Wie grenzt sich glaubwürdige Umweltkommunikation von Greenwashing ab?

Autor: Axel Dick, Quality Austria

Klären wir gleich zu Beginn den Begriff Greenwashing, denn Papier ist oft geduldig und bilderreiche, bunte, ungeprüfte Berichte von Konzernen werden immer wieder kritisiert. Greenwashing kaschiert z.B. versteckte Zielkonflikte, ist gekennzeichnet durch fehlende Nachweise oder Daten, die sich nicht wirklich auf Messungen und Berechnungen zurückführen lassen. Greenwashing besteht z.B. auch in der Verwendung von falschen Labels, die von unseriösen Instituten oder selbst erfunden wurden und praktisch keinen Aussagewert haben.Weiterlesen…

Ein Blick in die Zukunft

In Anbetracht der aktuellen Situation und der damit verbundenen Unsicherheiten kann es hilfreich sein, sich mit Zukunftsforschung auseinanderzusetzen.

Das deutsche „zukunftInstitut“ hat im März 2020 in seinem White Paper „Der Corona-Effekt“ vier Zukunftsszenarien vorgestellt. Diese beschreiben, wie die Zukunft nach der Pandemie mittelfristig aussehen könnte und werden in den kommenden Wochen weiter beobachtet, um evtl. neue Erkenntnisse zu kommunizieren. Wie werden sich die Maßnahmen und Entwicklungen in und aus dieser Krise auswirken – und zwar auf Kulturtechniken, Konsumverhalten, Wertesysteme und das kollektive Mindest? Weiterlesen…

Kohärenz und „lazy eight“: wie bewältigen wir Krisen?

In meiner Systemik-Ausbildung am isb Wiesloch vor über 20 Jahren haben wir uns mit einigen Möglichkeiten der Krisenbewältigung auseinander gesetzt, die immer noch aktuell sind – heute vielleicht mehr denn je. Möglicherweise ist für die breite Umsetzung von Nachhaltigkeit sogar eine Krise wie die derzeitige notwendig, denn Wachstum und Entwicklung scheinen vor allem mit bzw. nach Krisen besonders gut in Umsetzung zu kommen. Weiterlesen…

Antiquiertes zum Nachdenken (Artikel von Anfang Februar 2020)  

Als Fan von Viktor Frankl möchte ich hier ein paar Gedanken von Frau Univ-Prof.Dr. Lukas freien Lauf lassen: Unsere Gesellschaft scheint durch das Coronavirus eine „Stunde Null“ zu erleben – und doch bietet diese Krise die Chance eines Neuanfanges. Gesellschaftliche, haltgebende Strukturen sind in Gefahr. Trotzdem erleben wir auch den Aufbau von Neuem und Unerwartetem. Weiterlesen…